Posts mit dem Label Sciente Fiction werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sciente Fiction werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 21. November 2015

(Samstagsaktion) Books of the week #31



Schmetterling bilderHallöchen meine Lieben!
 
Ich und Lena (piinkiswelt) haben vor nicht so langer Zeit die Aktion "Books of the week" ins Leben gerufen.
Diese findet nun jeden Samstag statt und wir stellen euch abwechselnd ein SuB-Buch, ein Lieblingsbuch und eins, das noch auf der Wunschliste steht. 
 Ihr seid natürlich herzlich eingeladen bei uns mitzumachen und wir würden uns sehr darüber freuen:)
 
Diese Woche ist folgendes Buch dran:
 
 
Mein absolutes Lieblingsbuch ist: Der Marsianer - Rettet Mark Watney von Andy Weir
 
Klappentext:
Gestrandet auf dem Mars - Das Science Fiction Ereignis des Jahres
Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...
 
****
Anfangs war ich ein wenig skeptisch, da ich eig. nur sehr selten Bücher aus dem Genre "Science Fiction" lese. Aber schon nach der ersten Seite konnte mich dieser Roman von sich überzeugen und vollkommen in den Bann ziehen.
 
Ich kann jedem von euch dieses Buch ans Herz legen! Der Protagonist ist einfach genial und unglaublich sympathisch und sein Überlebenskampf sensationell! Hier findet ihr meine Rezension zu diesem tollen Buch ---- hier klicken---
 
Wer von euch hat es schon gelesen? Und was ist euer Lieblingsbuch der Woche?
 
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!!!

Donnerstag, 12. November 2015

(Rezension) Der Marsianer - Rettet Mark Watney von Andy Weir + Film-Review

 
Hallo ihr Lieben!
 
Heute stelle ich euch mein absolutes Lese- und Filmhighlight in diesem Jahr vor:
 
Der Marsianer - Rettet Mark Watney von Andy Weir
 
Klappentext:
Gestrandet auf dem Mars - Das Science Fiction Ereignis des Jahres
Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...
 
Erster Satz:
Ich bin so was von im Arsch.
 
Eigene Inhaltsangabe:
Die "Ares 3" - Mission ist eine Expedition auf den Mars, bei der die ersten Menschen den Roten Planeten betreten. Doch schon nach einigen Tagen geht alles schief, denn die gesamte Crew gerät in einen schlimmen Sandsturm. Die Mission muss umgehend abgebrochen werden und alle Mitglieder machen sich auf den Weg zum Transport-Schuttle um schnellstmöglich in die Marsumlaufbahn zu gelangen. Doch einer der Astronauten - Mark Watney wird verletzt und die Crewmitglieder halten ihn für tot.
Als Watney aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, stellt er fest, dass er ganz alleine auf dem Mars ist und seine Crew bereits auf dem Weg zur Erde...
Wie überlebt man auf einem Planeten, auf dem nichts wächst und lebt? Die Vorräte, die in der Wohnkuppel übrig geblieben sind, reichen höchstens für einen Monat aus und die nächste bemannte Mission "Ares 4" erreicht den Mars erst in 4 Jahren...
 
Meine Meinung zum Buch:
Als ich vor einigen Wochen das erste Mal von dem Buch gehört habe, dachte ich mir eher, dass es nichts für mich ist... Ich lese eben eher sehr selten Science Fiction Romane, aber ich muss sagen, der Klappentext von "Der Marsianer" mich schon neugierig gemacht hat und er erinnerte mich auch ein bisschen an die Geschichte von Robinson Crusoe, die ich früher sehr gemocht habe. Der Unterschied ist aber dass der Überlebenskampf von Watney wohl doch drastischer ausfällt, denn es ist doch eig. unmöglich auf dem Mars alleine zu überleben... Als ich mir darüber Gedanken gemacht habe, stand es für mich ziemlich schnell fest, dass ich dieses Buch lesen muss. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Mark Watney weiter geht.
Womit ich nicht gerechnet habe... ist wohl der aller tollste und sympathischste Protagonist, von dem ich je gelesen habe! Seine Art mit all den Problemen auf dem Roten Planeten umzugehen, hat mich umgehauen. Natürlich ist er hoch intelligent und stellt sich jeden Tag dem Überlebenskampf aufs Neue. Doch das wirklich bewundernswerte an ihm ist, dass er immer weiter versucht und sich, sowie die schreckliche Situation, in der er steckte, nie aufgegeben hat. Zudem nahm er alles mit Humor, egal wie schlimm die Lage war. Als Leser hat man natürlich schon gespürt, dass ihm das alles sehr nahe ging, aber er bemühte sich nach Kräften, aus allem das Beste zu machen und an sich keine negativen Gedanken heranzulassen. Ich habe mir oft dabei gedacht, dass viele Menschen sich aus banalen Gründen aufgeben und an kleinen, unwichtigen Dingen im Leben verzweifeln! Deshalb habe ich Mark Watney von der ersten Sekunde an, als ich das Buch aufschlug, bewundert. Wäre ich an seiner ausweglosen Stelle, hätte ich wahrscheinlich längst aufgegeben!
 
Hm, klingt das jetzt verrückt? Ich wünsche mir gerade so sehr, dass es irgendwo auf der Welt so einen bewundernswerten Mark Watney geben würde! Oder zumindest weitere Bücher, in denen er eine Rolle spielt! Ich habe diesen Mann vergöttert! :) Ich habe seine sarkastische und humorvolle Art geliebt und musste über diese ständig schmunzeln und lachen bis mir die Tränen kamen. Mark Watney ist absolut genial, kreativ, überzeugend und seine Sprüche sind die beste Medizin gegen schlechte Gedanken und Traurigkeit!
 
Aber das Buch ist natürlich nicht nur Heiterkeit pur. Der Astronaut Mark Watney ist sich dessen jeden Tag bewusst, dass er in einer extremen Situation steckt und dass er ganz alleine auf dem Mars ist. Das belastet ihn, aber er ist motiviert und fest entschlossen, nicht zu sterben. Er weiß aber auch, dass jeder noch so kleiner Fehler seinen Tod bedeuten kann, dennoch riskiert er vieles um zu überleben.
 
Die Handlung fand ich unglaublich spannend. In erster Linie wird die Geschichte aus Watneys Sicht erzählt, in dem er Tagebuch - bzw. Logbucheinträge aufschreibt. Aber wir erfahren auch gleichzeitig was in den Crew-Mitgliedern vorgeht und wie sie sich die Schuld daran geben, einen von ihnen auf dem Mars gelassen zu haben. Dass er nicht tot, sondern dort allein auf sich gestellt ist, wissen sie erstmal gar nicht.
Ich fand es auch sehr interessant, dass auch mal die NASA-Crew von der Erde zur Wort kam und wie sie alles daran setzte das Unmögliche möglich zu machen - nämlich Watney zu retten! Ich habe mit ihnen immer mitgefiebert und gehofft. Zudem hatte ich mit allen Mitleid, weil sie alle natürlich alles daran setzten, Watney lebend nach Hause zurück zu holen, aber eben die meiste Zeit einfach nur machtlos waren...
 
Das Buch glänzt also mit Spannung, die oft kaum auszuhalten war. Es gab für mich nie einen Moment, bei dem ich mir dachte, dass ich das Buch aus der Hand legen kann/muss. Das Erstaunliche daran war aber, dass die gesamte Geschichte mit komplizierten Begriffen bespickt war, bei denen es etwas gedauert hat, bis ich sie auch richtig verstanden habe, was mich jedoch überhaupt nicht gestört hat! Natürlich wurde von Watney alles genau erklärt, aber es war eben nicht immer einfach all den wissenschaftlichen Bezeichnungen zu folgen und ich musste meine grauen Zellen schon mal anstrengen, wenn da einige Stellen mit nicht so leichten Berechnungen kamen. Das alles hat mir aber immer wieder vor Augen geführt, wie wichtig das für das Überleben von Watney ist und dass das Buch sehr tiefgründig, gut recherchiert und nicht auf die leichte Schulter genommen wurde. Außerdem, das hätte ich nämlich nie gedacht, hat mir das alles einen riesen Spaß bereitet, denn der Protagonist hat eine besonders humorvolle Art, das Wissenschaftliche zu erklären. Wenn ich einen Lehrer wie Watney gehabt hätte, wäre ich damals in Mathe vielleicht keine Niete gewesen:)
 
Das Buch ist also in meinen Augen in jeder Hinsicht perfekt! Der Autor hat einen genialen Protagonisten erschaffen, den man einfach nur lieben muss, ein schreckliches Szenario und eine Geschichte mit authentischen Hintergrundinformationen.
Für mich war dieser Roman von Anfang an sehr fesselnd und emotional und ich fand dass die Spannung auch nie nachgelassen hat. Zum Ende hin hat sich die Lage noch zugespitzt, die Spannung ist gesteigert und ich kann nur sagen - es wird phänomenal und rührend!  
 
Meine Meinung zum Film:
Nun kommt meine kurze Meinung zum Film! Ich habe mir den am Samstag im Kino angesehen und war tatsächlich überwältigt! Es passiert nämlich selten, dass ein Buch so gut im Film umgesetzt wird, aber bei "Der Marsianer" haben die Drehbuchautoren wohl alles richtig gemacht! Auch der Hauptschauspieler Matt Damon, der die Rolle als Mark Watney bekam, war grandios und hat zu dem sympathischen Astronauten wie die Faust aufs Auge gepasst! :)
Natürlich wurden nicht alle Aussagen von Watney übernommen, denn die würden ja auch nicht in einen 2,5- stündigen Film reinpassen. Dennoch haben sein Humor und seine Zuversicht den Zuschauer polarisiert.
Ich war oft zu Tränen gerührt, vor allem zum Schluss, da fiel es mir sogar schwer, mich im Kino zusammen zu reißen um nicht loszuheulen! Aber nur zur Info, ich habe es geschafft, war aber nicht leicht:)
Das Ende hat mir im Film sogar noch besser gefallen als im Buch, obwohl es nur eine ganz kleine Abweichung gegeben hat, die ich jedoch etwas stimmiger fand.
Also, wer den Film noch nicht gesehen hat - ab ins Kino mit euch! Und das Buch dürft ihr auch nicht verpassen!!! :D
 
Zitate:
So sieht die Situation also aus. Ich bin auf dem Mars gestrandet und kann weder mit der Hermes noch mit der Erde Verbindung aufnehmen. Alle halten mich für tot. Ich sitze in einer Wohnkuppel, die einunddreißig Tage stabil bleiben soll.
Wenn der Oxygenator versagt, ersticke ich. Wenn der Wasseraufbereiter versagt, verdurste ich. Wenn die Wohnkuppel nicht hält, explodiere ich einfach. Wenn das alles nicht passiert, geht mir irgendwann der Proviant aus, und ich verhungere.
Also bin ich wohl im Arsch.
 
****
Mir fehlt die Nahrung für rund eintausend Tage, und ich habe keine Ahnung, wie ich sie beschaffen kann.
Verdammt.
 
Cover:
Beide Covergestaltungen gefallen mir sehr gut. Einmal handelt es sich um das Buch zum Film, auf dem das Gesicht des Schauspielers Matt Damon in seinem Astronautenanzug abgebildet ist. Bei dem anderen Cover sehen wir ganz deutlich wie der Planet Mars aussieht und dass er einfach nur eine rote Wüste ist. Außerdem befindet sich der hier abgebildete Mark Watney in dem eben genannten, dramatischen Sandsturm.
 
Fazit:
Da muss ich jetzt wirklich nicht mehr viel dazu sagen, außer:
 
Buch + Film = genial, genial, genial!!!
 
Ein absolutes Must-Read und auch der Film ist grandios und absolut gelungen!
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen und hoffe, dass der begabte Autor noch mehr solcher Bücher schreibt!
 
 
Über den Autor:
Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt - und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert.

Mittwoch, 5. August 2015

(Rezension) Mind Games von Teri Terry

 
Hallo meine lieben Leser!
 
Heute stelle ich euch ein Buch vor, das wahrscheinlich viele "Maddie" (von Katie Kacvinsky) - Fans sehr mögen werden:
 
Mind Games von Teri Terry
 
 
Buchdetails:
Erscheinungsdatum: 01.07.2015
Verlag: Coppenrath
Seiten: 464
Band: Einzelband
Genre: Dystopie, Science Fiction
Preis: 17,95 Euro (gebundene Ausgabe)
13,99 Euro (eBook)
 
Klappentext:
Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern …
 
Erster Satz:
So ruhig sollte es in keiner Schule sein.
 
Inhalt:
Ich finde, dass der Klappentext schon ziemlich viel verrät, also ist es meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig, dass ich etwas hinzufüge:)
 
Meine Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut, denn es stand seit sehr langer Zeit auf meiner Wunschliste. Und obwohl ich es ziemlich spannend fand, wurde ich leider doch ein bisschen enttäuscht...
 
Die Idee der Autorin fand ich an sich vielleicht nicht außergewöhnlich, aber doch sehr interessant und gut umgesetzt. Der Einstieg in das Buch fiel mir relativ leicht, obwohl die Welt, in der wir uns befindet, komplett anders als die unsere ist, jedoch ziemlich vorstellbar. Was ich damit meine ist, dass ich mir persönlich vorstellen kann, dass sie in ein paar hundert Jahren evtl. so aussehen könnte...
Die Geschichte spielt sich nach dem Dritten Weltkrieg ab. Die Menschheit kennt so gut wie nur die virtuelle Welt. So findet z.B. der Unterricht, Dates, Urlaub und sonstiger Zeitvertreib nur in den Computerprogrammen statt, die von der Firma PareCo kreiert werden. Dafür schließen sich die Menschen an bestimmte Geräte an, die ihr Bewusstsein ausschalten und sie in diese geschaffene Welten hineinversetzen. Leider funktioniert das bei Luna nicht so ganz, denn sie ist etwas besonderes, denn sie nimmt theoretisch beide Bewusstseinseben wahr - die reale und die virtuelle. Doch sie ist eine Verweigerin und möchte sich nicht einloggen. Das macht sie zu einem Außenseiter.
Ich fand die Protagonistin wirklich sehr sympathisch und auch ihre Vorgehensweise sehr dem Alter angepasst. Ich hatte mit ihr Anfangs auch oft Mitleid, weil sie sich gegen die virtuelle Welt wehrt, da ihre Mutter darin ihr Leben verloren hat und diese Tatsache führte leider dazu, dass die Protagonistin viele Freunde verlor und man sie oft in der Schule auslachte und hänselte. Außerdem konnte sie nicht wirklich mit ihren Mitschülern mithalten, da das schlicht unmöglich ist, wenn man die Computerprogramme nicht nutzt. Ich fand es deshalb sehr überraschend, dass ausgerechnet sie an einem Test für begabte Hacker und Best-Noten-Schüler teilnehmen sollte. Die Prüfung übrigens erinnerte mich ein bisschen an die von "Die Auslese"- Trilogie im ersten Band.
Als Luna schließlich auch den Test für Hochbegabte besteht, ist ihr ihre Zerrissenheit deutlich anzusehen. Sie möchte sich treu bleiben und weiterhin eine Verweigerin sein, aber sie will auch mit ihren neuen Freunden im Kontakt bleiben und nicht mehr zu den Außenseitern gehören.
 
Die anderen Nebencharaktere wie Hex oder Gecko fand ich auch sehr sympathisch und gut ausgearbeitet. Auch Lunas Großmutter Nana war eine interessante Figur, die leider in ihrem hohen Alter nicht mehr zurechnungsfähig war. Als Leser erfährt man später zwar teilweise den Grund für die psychische Krankheit, aber irgendwie waren mir das dann doch zu wenige Informationen...
Leider muss ich sagen, dass mir allgemein im gesamten Buch bestimmte Informationen fehlten... So z.B. würde ich gerne mehr über die Implantate erfahren, die die Menschen eingesetzt bekommen haben oder über die Welten, die Luna besucht hat, denn insgesamt hat die Autorin unglaublich viele Ideen und Namen der Untergrundorganisationen in ihren Roman eingefügt, aber letztendlich nicht ausreichend erklärt oder auch recherchiert. So war die Geschichte für mich als Leserin oft einfach nicht verständlich, bzw. konnte mir die Autorin die Bilder nicht vor Augen führen, die eig. nötig sein sollten um mir diese Zeit vorzustellen, in der die Menschheit nun lebt.
Obwohl es viele unglaublich spannende Stellen gab und auch das Ende sehr rasant ist und sich viele Ereignisse überschlagen, hat mir einfach etwas gefehlt. Ich fand, dass der Abschluss dieser Geschichte zu schnell und abgehackt kam. Obwohl das Ende zwar sehr schockierend ist, dachte ich mir trotzdem :"Hä? Das war´s jetzt oder wie?" :) Für mich blieben einfach zu viele Fragen offen... Außerdem habe ich mir das alles dann doch komischerweise anders vorgestellt und es nichts davon eingetreten.. Was einerseits natürlich gut ist, weil das Buch so unvorhersehbar ist, aber ein bisschen enttäuscht war ich trotzdem.
Ich denke, das lag wohl an den fehlenden wichtigen Informationen. Vor allem wirft die Autorin wie gesagt mit den Namen all der Firmen, nur so um sich, aber von der wichtigsten, nämlich PareCo, erfährt man kaum etwas, geschweige denn, wer die Anführer sind etc... Deshalb war vieles für mich nicht greifbar und leider nicht verständlich genug. Schade.
 
Zitat:
"Das ergibt doch keinen Sinn. Ich dachte, Implantate vermitteln nur Bilder, die eindeutig nicht real sind. So was wie Aufnahmen aus einem Reiseführer oder zum Beispiel Karten."
"Richtig. Und bislang war es bei mir auch so." Gecko erschaudert. "Aber vielleicht stimmt das gar nicht und ich habe es nur so empfunden."
 
Cover:
Obwohl ich nicht wirklich sagen kann, was das Cover denn darstellt, finde ich es ausgesprochen schön:) Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass ein Kaleidoskop - Bild ist, das in tollen schillernden Farben gehalten ist. Im Großen und Ganzen ist das Cover auf jeden Fall ein Eyecatcher.
 
Fazit:
Das Buch hat eindeutig sehr viele Science Fiction - Elemente, die ich nicht erwartet hätte (ich habe eher getippt, dass es sich bei dem Roman um eine Dystopie handelt...wobei dieses Genre ja irgendwie auch zutrifft). Normalerweise bin ich ja auch kein Fan davon aber "Mind Games" fand ich deshalb wirklich super. Das einzige was mich ein bisschen an dem Roman gestört war, waren all die komplexen Stellen und Zusammenhänge, durch die ich nicht geblickt habe, da sie einfach unzureichend erklärt wurden. Aber vielleicht liegt auch einiges daran, dass ich keine Science Fiction Bücher lese und mich in dem Genre ohnehin nicht auskenne.
 
Die Protagonistin Luna habe ich gleich in mein Herz geschlossen, ich fand sie sehr sympathisch und authentisch. Auch die anderen Charaktere waren in meinen Augen toll ausgearbeitet und ich finde es schade, dass es keine weitere Fortsetzung mehr mit ihnen geben wird.
 
Die Idee der Geschichte ist auf jeden Fall sehr spannend und ziemlich gut umgesetzt worden. Zudem fand ich die Idee von der virtuellen Welt auf jeden Fall sehr real und zukunftsnah.
Da mir das Buch trotz der vielen fehlenden Informationen gut gefallen und mich bestens unterhalten hat, vergebe ich 4 von 5 möglichen Sternen.
 
 
Über die Autorin:
 
Teri Terry lebte in Frankreich, Kanada, Australien und England, und sie hat dabei drei Abschlüsse, eine ganze Sammlung von Reisepässen und mehr Adressen, als sie zählen kann, erworben. Ihre häufigen Umzüge haben Teri oft in eine Beobachterrolle gezwungen. Seitdem interessiert sie sich sehr für Personen, die in eine fremde Umgebung kommen oder sich dort eingliedern müssen.